Grenzenloses Eventdesign - Gespräche über gute Veranstaltungskultur

Grenzenloses Eventdesign - Gespräche über gute Veranstaltungskultur

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00:00:05: Grenzenloses Event-Design.

00:00:07: Gespräche über gute

00:00:08: Veranstaltungskultur.

00:00:12: Hallo und guten Tag!

00:00:13: Mein Name ist Michael Gleich, und in der heutigen Folge geht es um Innovation, Inspiration und Impulse.

00:00:20: Impulse liefern von einer Veranstaltungslokation in die Region und darüber hinausgehen.

00:00:26: Anders ist das dass der diesjährige österreichische Innovationspreistourismus dreimal nach Voralberg geht.

00:00:32: Das ist ein Grund zum Feiern und ein Grund mit Vertreterinnen der drei Orte ins Gespräch zu gehen.

00:00:39: Ihre Häuser wurden ausgezeichnet für Zitat, Professionalität, Weitblick- und Innovationskraft im Kongress-Tourismus – und für ihre Impulswirkung für den Standort und die Region.

00:00:52: And the winners are Probstheisang Gerold, Die Lechwelten und das Festspiel aus Pregens.

00:00:59: Alle drei sind heute als Gäste vertreten.

00:01:01: ich stelle sie euch mal vor Natalie Morscher ist Betriebsleiterin der Propstei St.

00:01:07: Gerold im Großen Walzertal und die Propsteie hat den Leitsatz Leben, Lieben Lernen und lädt ein zu Einkehr und Begegnung.

00:01:18: Die Propsteis ein Premium-Partnerbetrieb des Biosphärenparks Großes Walzartal und eine der größten Arbeitgeberinnen in der Region.

00:01:26: Das Angebot reicht von Yoga bis Meditation mit Pferden.

00:01:30: Das fand ich besonders spannend, Therapieferde als Inklusionsangebot.

00:01:34: Herzlich willkommen Natalie!

00:01:36: Hallo

00:01:37: Stefan Untertrieferler ist CEO der Lechwelten die im Juni zwanzig vierundzwanzig in Lechzürs am Arlberg eröffnet wurden direkt am Fluss gelegen.

00:01:47: Tausend Vierhundertvierzig Meter über dem Meer mit einer besonders schönen Holzarchitektur Und im Gesamtpaket ist Event-Location, Unterkünfte und unzählige Angebote für den Sommer und dem Winter.

00:02:01: Also für den ganz jahres Tourismus – und immer eine Einladung zum Dialog!

00:02:06: Vielen Dank, dass du aus deinem Urlaub der Einladungen zu diesem Dialog gefolgt bist, Stefan.

00:02:10: Vielen Dank für die Anladung.

00:02:12: Für das Beispiel aus Bregenz dabei ist der Geschäftsführer Gerhard Stübel, der auch schon hier im Podcast dabei war Das Festspielhaus, direkt am Ufer des Bodensees gelegen wurde als Mitgestalter der internationalen Kongressbranche gewürdigt.

00:02:26: Auch weil es mit Veranstaltungszentren rund um den Bodensee zusammenarbeitet unter anderem im MySlab-Bodensee.

00:02:34: Gerhard schön dass du dabei bist!

00:02:35: Vielen Dank für die Einladung.

00:02:37: Ja ich freue mich das ich diese Runde zusammen gekriegt habe von drei viel Beschäftigten zu einem Termin Worauf ich in dieser Runde richtig Lust habe, dass wir uns auch ganz spontan austauschen.

00:02:49: Was jeder von euch unter Innovation versteht wie eine innovative zeitgemäße Begegnungskultur in euren Häusern aussäht und was ihr ganz konkret macht für die Region aus der Region.

00:03:04: um den Gesprächsfaden zu starten möchte ich zunächst Natalie fragen.

00:03:09: Leben lieben lernen klingt ja erst mal gut Aber auch nicht innovativ.

00:03:15: Machen wir seit Jahrtausenden!

00:03:16: Wie fühlt ihr das in der Propsteisang Gerold mit Neuem?

00:03:21: Nun, das kann man ganz unterschiedlich interpretieren.

00:03:23: Man kann sagen, man lernt das Leben lieben oder man liebt das Lernen und ich glaube in gerade diesen zwei Kontexten liegt der Inhalt dessen was wir jetzt machen.

00:03:36: Wir haben so einen vielfältigen Betrieb Tausend Jahre Geschichte fußt, hat die ältesten Grundmauern vor Allbergs und hier entsteht immer wieder Neues.

00:03:48: Wir sind nicht stehen geblieben.

00:03:50: wir haben das ganze Haus komplett saniert weiterentwickelt modernisiert natürlich.

00:03:54: das muss natürlich sein und so kann man in den ältesten Räumen heutzutage auch die modernste Technik unterbringen.

00:04:02: und dass alles mit Ziel und gute Funktionalität.

00:04:06: Und in der PropSty haben wir diese Vielfalt, dass wir nicht nur Seminare, Kongresse- und Veranstaltungen anbieten, sondern eben auch noch Gäste beherbergen und einen sozialen Part übernehmen.

00:04:19: Wir haben noch ein Verein der Sozialwerke, der sich um jene kümmert, denen es bei uns nicht so gut geht in dieser

00:04:26: Welt.".

00:04:27: Und ich glaube, dass alles zusammengefügt gibt wieder eine sehr innovative und zukunftsträchtige Funktion das unser Betrieb Unternehmen dann nach außen darstellt.

00:04:37: Also Gäste, Events und soziales Engagement da werden wir bestimmt gleich noch dran anknüpfen.

00:04:45: Zweite Frage geht an dich Stefan ihr sprecht mit den Lechwelten einer Einladung zum Dialog aus.

00:04:51: es scheint ja das gesellschaftlich ist immer schwieriger wird miteinander zu sprechen und einander zuzuhören.

00:05:00: Wen ladet ihr ein?

00:05:01: Und wie werden die Dialoge moderiert?

00:05:04: Wir haben uns vor allen Dingen vorgaben, dass wir nicht eine Sparte oder einen bestimmten Bereich ansprechen – vielleicht ähnlich wie bunt das Publikum im Winter aber auch im Sommer ist es so in einer sehr unterschiedlichen Tourismusansprechendes Publikums was den Sommer und den Winter eingeht Und genauso sehen wir uns jetzt auch nicht in einem Ärzte-Kongressbereich oder im medizinischen Bereich speziell.

00:05:33: Es ist natürlich gerne mit der Verbindung Berge, gern mit der Verbindung Natur – das ist so aufgelegt und wird gut funktionieren und würde gut passen.

00:05:44: Aber generell haben wir gesagt es gibt keine Sparte die wir jetzt speziell ansprechen.

00:05:49: Dadurch können wir sehr breit bleiben und einladen um hier ja ein Stück Auszeit sich auch zu nehmen aus dem Trugel und aus dem Städtigen weiterkommen müssen.

00:06:04: Und da vielleicht auch ein bisschen rauszukommen, aus der Nummer auf eben vierzehnundet Meter.

00:06:09: Auch darauf würde ich gerne oder wir gemeinsam zurück kommen – Auszeit, Verbindung zur Natur aber immer auch Dialog.

00:06:17: Da muss ich das nochmal nachfragen.

00:06:19: Aber um die erste Runde komplett zu machen frage ich dich Gerhard Wie nehmt ihr?

00:06:24: Impulse aus der Region auf, ganz konkret.

00:06:28: Und mit welchen Formaten strahlt ihr vielleicht auch in die Region wieder aus?

00:06:33: Ganz speziell auf die Frage antwortend ist natürlich mit unserer kollegalen Verbundenheit um den Bodensee dieses Projekt Weißleb im Vordergrund.

00:06:43: also wir versuchen aus der Region mit der Region und für die Region hier Erkenntnisse zu gewinnen wie eine lebennige Begegungskultur denn funktionieren kann Sei es in unseren eigenen Häusern, sei es in unsere eigenen Unternehmen die die Häuser eher führen oder sei es eben in der Branche, in unserer Begegnungsbranche Tag und Kongresse-Events war's auch immer.

00:07:10: Also das ist etwas wo wir seit vielen Jahren betreiben im Bewusstsein dass wir uns da immer wieder weiterentwickeln müssen wollen sehr, sehr gut auf sehr kollaborative Art und Weise.

00:07:26: Jetzt bin ich versucht zu fragen, Natalie Stefan, habt ihr vom Maislept Bodensee schon gehört?

00:07:31: Habt ihr von diesen Erkenntnissen profitiert die da gewonnen waren?

00:07:35: liegt ja gar nicht regional oder geografisch so weit voneinander weg.

00:07:40: Wie ist es bei dir Stefan?

00:07:42: Das ist mir bekannt.

00:07:43: Ich bin hier auch quasi am See Deswegen schon viel um den See und viele Formate kennengelernt.

00:07:52: Und ganz stark mit dem Convention-Partner Feuerberg verbunden, nicht nur aus der Zeit schon was treu hat sondern natürlich stetig.

00:08:00: Wir hatten gerade einen tollen Austausch im Convention Partner Feuerberg in Lech wo die Seminarhotels und unter anderem auch die Lechwelten besucht wurden.

00:08:08: da hatten wir grad zu den letzten Austauschen.

00:08:10: also ist mir sehr bewusst und eine tolle Arbeit am Bodensee.

00:08:14: Da vermute ich, dass durch Urs Träutert auch einiges wissen einige Erkenntnisse aus dem Maislab da in eure Session eingeflossen sind.

00:08:24: Wenn wir nochmal zu dem Thema Innovation kommen also wie definiert ihr in euren Bereich?

00:08:31: In eurem Haus Innovation und wie lebt ihr sie ganz konkret?

00:08:37: Innovation ist ja bekanntermaßen nicht nur eine Idee die man hat sondern Es gehört auch dann das Umsetzen dazu.

00:08:47: Und das Umsätzen funktioniert zu neunundneinzig Prozent alleine nicht, also es braucht immer mehrere die wie bei ihrem Dialog quasi zusammenfinden das gleiche verfolgen und auch umsetzen.

00:09:01: oder so sehen wir das auch bei uns im Festspielhaus.

00:09:05: Also, wir haben sehr viele unheimlich tolle gute professionellisierte Menschen in ihren Bereichen am Arbeiten die jedes Jahr von neuem überlegen müssen nicht nur für die Prägen zur Festspiele welche Bühnenbilder können wie gebaut werden Wir halten wir die Natur bestmöglich sondern ganzjährig.

00:09:27: Wie können wir zusehen dass unsere Kundinnen und Kunden bei ihren Veranstaltungen bestmögliche Erfolge erzielen.

00:09:37: Und Erfolgen haben diesbezüglich aus unserer Perspektive nicht immer nur etwas mit finanziellem Erfolg zu tun, sondern durch gewisse Haltung die man zeigt in der Umsetzung der Veranstaltung im Inhalt der Veranstalten dass sie auch fürs Leben was mitnehmen für sich persönlich was mitnehmen aber auch für die Unternehmungen oder Institutionen was mit nehmen.

00:10:00: Bewusstsein zu haben, dass daran gearbeitet werden muss soll.

00:10:05: Das ist aus meiner Perspektive schon einmal ein Guteil von Innovationen.

00:10:11: also da dran zu bleiben.

00:10:13: Ich habe die Haltung verstanden so wie du sie erklärt hast.

00:10:17: Wie äußert sich das vielleicht ganz konkret?

00:10:19: Habt ihr in der letzten Zeit irgendwas neu gemacht oder was ihr macht was sonst niemand bei den Veranstaltungszentren so macht.

00:10:28: Also ganz konkret hatte ich dieser Tage mittlerweile das vierte-fünfte Gespräch mit einem jungen engagierten Veranstalter, der nächstes Jahr bei uns ein neues Format ins Leben rufen möchte und erkannt hat dass wir ihm nicht nur bei der Vermietung der Weiblichkeiten unter die Arme greifen sondern wir offerieren ihm auch quasi einen Sparring.

00:10:57: Wie er für seine Überlegungen, was er erreichen möchte mit seiner Veranstaltung unsere Räumlichkeiten bestmöglich nutzen kann.

00:11:06: Also welche Räümlichkeiten?

00:11:09: Welche Art von Formaten?

00:11:11: wir haben mit ihm evaluiert, was denn so seine Zielsetzung ist für das erste Jahr.

00:11:16: Wir haben ihn angeboten zu wachsen.

00:11:18: also wir haben ihm nicht nur die größtmögliche Räumnlichkeit angeboten sondern eben auch dem Mut zugesprochen Tu das, was du ursprünglich im Kopf gehabt hast und beginne klein.

00:11:32: Wir wachsen gerne mit dir

00:11:33: mit.".

00:11:34: Also da sind so Themen die wenn ich so diese, soll ich sagen vielzahl von Veranstaltungszentren sehe derzeit zumindest noch nicht alle in ihrem Angebot haben diese Beratungsdeltigkeit.

00:11:49: Beraten muss man ja auch können.

00:11:51: dazu muss man dieses Wissen haben Natalie, ich hatte dich ja schon mal ein bisschen angepikst mit Leben lernen lieben oder wie die Reihenfolge genau ist.

00:12:00: und die Innovation.

00:12:01: Also wie äußert sich Innovation ganz konkret?

00:12:05: Vielleicht auch in den Synergien, die aus sozialem Engagement Gäste sind da, die vielleicht Einkehr suchen oder Begegnung oder auch Events.

00:12:16: was entsteht synergetisch?

00:12:18: Ich glaube, ein ganz großes Vorteil ist, dass wir es geschafft haben.

00:12:24: Dass die Wahrnehmung der Gäste sich geändert hat.

00:12:28: Bis dato war das immer sie gehen ins Kloster Und ein Kloster ist persönlich unbedingt für alle attraktiv.

00:12:35: Man hat dann gerne so ein bisschen ein altmodisch angehauchtes Bild und es klingt vielleicht auch ein bisschen eher so, ein bisschen abgeschmackt oder auch vielleicht ein bisschen billig hin- und wieder für manche.

00:12:46: Was auch ganz schwierig war für mich war – ich nenne das jetzt einfach mal die Preisturchsetzungskraft – da die Leute immer geglaubt haben in Kloster alles gratis.

00:12:55: Und das ist dann ganz schwierig, dass dann irgendwie auch um zu ändern und den Leuten zu zeigen.

00:13:00: Schaut einmal wenn ihr hierher kommt!

00:13:02: Ihr habt ja ein großartiges Unternehmen an einem wunderschönen Platz da niemand kennt.

00:13:07: Das macht es nämlich nicht einfach.

00:13:09: und trotzdem in einer sehr schönen Region Wenn ihr herkommt könnt ihr euer Seminar oder eure Veranstaltung wirklich Ihr seid untereinander unter euch.

00:13:20: Es gibt nicht viel Ablenkung, ihr könnt hier sein und es ist kein Kloster!

00:13:24: Es ist eben offen, es ist eben innovativ.

00:13:27: Es kommt unser Probs der mit den Gästen auf Augenhöhe spricht, damit ihnen sie mitnimmt auf eine Führung, die einen unglaublichen Humor hat und ein sehr intelligenter Mann ist, der die Firmen immer wieder überrascht mit seinen Impulsen, die er gibt.

00:13:42: Und dann schaffen wir es aber in gleicher Form auch jene mit einzufügen, eben die im Sozialwerkeverein untergebracht sind.

00:13:51: Die hierher kommen weil sie vielleicht gerade einen Partner verloren haben oder ein schwer krankes Kind haben das gerade betreut wird und Sie jetzt einfach eine Auszeit genießen bei uns oder das Kind mitbringen und dabei auch noch sozialarbeiterisch betreuten werden.

00:14:06: Und diese sitzen dann zusammen an einem Tisch.

00:14:09: Wir haben sehr große Tische, wenn das jemand gar nicht will natürlich dann wird es getrennt.

00:14:13: Aber in der Regel versuchen wir diese Leute zusammenzubringen und das ist sehr spannend denn da sitzt irgendjemand vom Topmanagement, die immer sehr wohl hier haben und Ärzte usw.

00:14:22: Und auf der anderen Seite sitzt jemand, der dort nie hinkommen wird Und dann hat irgendjemand Geburtstag zum Beispiel und dann wird zusammen das noch gefeiert.

00:14:30: Hier in die Prop-Style ist nicht einfach nur so eine Unterkunft, wo man sich klösterlich verhalten muss sondern ist ganz vielseitig und es vor allem sehr offen und jeder wirklich jeder ist willkommen und man muss nicht römisch katholisch sein um hier übernachten zu und auch nicht verheiratet um hier übernachten zu können.

00:14:50: Und ich glaube, das ist ganz wichtig und das dann auch in diesem großen Walzertal, dass an sich ja doch eher ein sehr ruhiges Tal ist, eher ein ruhiger Tourismus herrscht zumindest im Wadrantal, das dann aufzuleben und die Leute hierherzubringen damit sie es dann lieben und dann auch noch dabei etwas lernen und der Ort oder Begegnung das dann mit nach außen trägt und sie das mittragen und sagen okay das war jetzt einfach eine Rundumerlebnis.

00:15:15: Ich habe hier einfach komplett was mitgenommen.

00:15:18: Wenn ich eure beiden Statements zusammennehme, das von Festspiel aus Prägenz und der Prop Style dann ist ein Teil des innovativen Denkens auch dass man bestimmte Grenzen diesmal gab also zum Beispiel so einen Veranstaltungszentrum Das stellt nur die Räume und die Technik?

00:15:36: Nein sie geht auch in die Beratung Und bei euch in der Prop-Style, dass ihr schon von einer ganzen Anlage her Grenzen verwischt.

00:15:45: Dass der Props, der offensichtlich dann auch ein Inspirator ist für Veranstaltungen die da stattfinden?

00:15:51: Das finde ich ganz spannend!

00:15:52: Stefan gibt es solche Synergien so einen Zusammenspiel von unterschiedlichen Komponenten bei euch?

00:15:58: Ich glaube bei uns sind die Komponenten also Speaking of gemäßigter Tourismus das ist es im Winter in Lechnich Also so'n bisschen sind's dort extrem.

00:16:09: Also das habe ich auch im Veranstaltungsbereich dort jetzt wirklich erst kennenlernen dürfen, also extreme was Saisonalität angeht.

00:16:17: Extreme was Betten und Kapazitäten oder in Nichtkapazitäten angeht.

00:16:23: Ich glaube dass es schon der Grundstein.

00:16:26: deswegen wir gar nicht anders können als uns andauernd etwas zu überlegen Und Partnerschaften zu suchen und zu stärken.

00:16:35: Was ist Hotellerie?

00:16:36: Was Gastronomie angeht um diesen Herausforderungen auch entgegenzustehen, so zu sagen.

00:16:43: Es würde nicht als Veranstaltungshaus per se, sondern es funktioniert nur als ein weiterer Raum in Lechtwürst.

00:16:51: Wir können im besten Fall sowohl gegenüber der Hotellerie als auch mit der Gastronomie dort neue Kapazitäten natürlich also jetzt für Veranstaltung mit bis zu sechsmal Personen.

00:17:03: Es gäbe ja sonst kein Seminarhotel was das könnte.

00:17:07: Also wir haben da, ist ein erneuerer Platz.

00:17:08: Ein neuer Ort der gefüllt werden darf aber wir wären verloren auf dieser weiten Wiese oder in diesem engen Tal oder wie man es uns nennen mag um dort Ellbogen auszufahren und zu sagen hey wir haben jetzt hier einen Veranstaltungshaus das müssen wir füllen egal mit was so ein Berichtern sondern wir sind ein weiterer Ort der bespielt werden kann und deswegen brauchen wir und wollen wir auch die Orte die schon gibt die ja auch eine Historie haben die Plätze im Sommer natürlich sehr viel draußen mit nutzen und das ist immer ein Pap von unserem Angebot.

00:17:42: Und ich glaube, da haben wir schon den einen oder anderen Kunden wirklich gut abholen können in dem Sinne dass er nicht alleine mit Veranstaltungsfläche einem Saalsetting Kleinen rund ums Haus, was er braucht.

00:17:57: Eigentlich auch gleich mal in diese Leistung mit... Es geht um Hotellerie, es geht um Betten,... ...es geht um weitere Orte, das geht um Walk and Talk nach Oberlech ihn abholen konnten und sagst ihm okay, es gibt da eigentlich viel mehr, was wir überreucht zumindest grundsätzlich organisiert bekommen als einfach nur ein Raumvermieter.

00:18:17: Also ist deine Parallel auch zu Bregenz, dass ihr Veranstalter veranstalte erinnern eben auch beratet und sagt hier das Potenzial hier in Lechzürs am Allberg.

00:18:27: Das ist viel größer.

00:18:28: du könntest die Natur noch einbeziehen.

00:18:30: Du könntest das noch ein beziehen.

00:18:32: also von reiner Vermietung auch bisschen zur Beratung?

00:18:36: Absolut!

00:18:37: Ohne das würde es nicht gehen.

00:18:38: Ohne ist es nicht.

00:18:39: Es war auch immer vom Ablauf her klar, dass bei Lech Zürs die Anfragen ankommen um dort den Gast Kunden den Bestmöglichen Ort und das bestmögliche Erlebnis zu bieten.

00:18:52: Und das ist dann im besten Fall von meiner Sparte aus gesehen, sind es die Lechwelten weil's so groß ist oder weil sie ins Setting brauchen dass das richtig ist?

00:19:00: Es kann aber auch sein dass es einen Seminau-Hotel in Oberlich oder ein Lech für dieses Format besser aufgehoben ist und dann bekommt der Kunde das auch.

00:19:09: deswegen sehe ich mich da natürlich also viel stärker als immer früher Tätigkeit und meiner früheren Arbeit sehr viel mehr als Touristiker, sehr vielmehr als für den Ort.

00:19:20: Für die Gemeinde für das Dorf zuständiger Part.

00:19:31: Partnerschaften ist ein Stichwort.

00:19:33: da möchte ich gerne mit euch allen drei sprechen.

00:19:36: vielleicht bleiben wir noch kurz bei dir Stefan?

00:19:38: Ich habe gesehen auf der Website dass es da ganz viele Partnerschaft gibt.

00:19:41: was ist für dich die vielleicht ungewöhnlichste oder auch stichwort Innovation?

00:19:47: eine die man vielleicht nicht an jedem ort hat

00:19:49: ohne diesen starken Tourismus-Parts, die Lechwelten sind jetzt seit Anfang des Jahres ein Teil der Lechtses-Tourismus.

00:19:57: Ohne denen würde es nicht funktionieren.

00:19:59: dieses Wissen alleine über Saisonalität, über die wann sind welche Landsmänner bei uns in Lech ganz klar über die Ferienwochen der Hamburger, den Niederländer im Haus und über das schaffen wir es dann eigentlich auch.

00:20:16: ohne das wird es nicht gehen dass Kontingente für Veranstaltungen gerade jetzt im Winter oder am Rand vom Winter zu bekommen, wenn wir dann nicht schlau genug und früh genug an die richtigen Partner heran gehen würden.

00:20:29: Und da werden wir als gekapselt das Veranstaltungshaus ziemlich verloren.

00:20:33: Würde nicht funktionieren – im engen Tal auf der grünen Wiese!

00:20:37: Natalie du hast schon von diesen drei Komponenten gesprochen, die ja schon so was wie eine Partnerschaft sind.

00:20:43: Also Events, Seminare, Veranstaltungen auf der einen Seite dann das soziale Engagement, der Sozialbetrieb und dann eben auch Einzelgäste.

00:20:53: aber gibt es auch Partnerschaften,

00:20:56: die

00:20:56: vielleicht ungewöhnlich sind in die Region hinein In das Walzerzahl hinein, die über die Prop-Style hinausgehen.

00:21:04: Wenn man sich vorstellt dass hierher Menschen aus Film und Fernsehen kommen oder aus Musik, aus Politik die einfach einmal ganz unerkannt bleiben wollen.

00:21:14: Also hatten wir schon einige vor Ort das kann hier also passieren also doch große Namen die hier unterkommen und dann nicht erkannt werden wollen, beziehungsweise dass es nicht rausgeht.

00:21:25: So ist das für mich doch schon eher ein bisschen unüblich, dass die an so einen Ort kommen und dann noch in das große Walsertal.

00:21:30: aber die kommen dann eben weil sie zum Beispiel unseren Probs kennen oder wieder jemanden kennen der halt ihn kennt und sie da hierher empfohlen hat und sie irgendwie auch eine Bedürfnis haben sich etwas Ruhe zu gönnen und auch einmal einfach ein bisschen ein Gespräch zu führen.

00:21:44: was aber für mich speziell die also Klausentourismus kam Also schon das seltsamste war, war eigentlich mein Arbeitgeber an sich.

00:21:53: Denn schlussendlich gehört diese Prop-Style, dass er kein Kloster ist, einem Kloster, der sich wiederum in der Schweiz befindet.

00:22:00: Das größte Kloster beginnt in die Klinerstift in der Schweiz, ein Kloster einsiedeln.

00:22:05: Und da muss ich ganz ehrlich sagen das war für mich und ist es auch hin und wieder und auch noch für unsere Mitarbeitenden und Gäste manchmal schon spannend denn das sind wirklich zwei Welten, die da aufeinander treffen.

00:22:17: auf der einen Seite leben wir Tourismus und doch in einer spirituellen Art Und das doch wieder ganz offen für alle Regionen und egal, vor allem sexuellen Orientierungen.

00:22:28: Also es ist so ein ganz vielfältiges Miteinander.

00:22:32: Das eigentlich ist für mich die tägliche Herausforderung... auf Schiene zu halten.

00:22:38: Denn man hat auf der einen Seite die Mitarbeitenden, die klassisch aus dem Tourismus kommen wie Köche-, Restaurantmitarbeiter-, Zimmermädels Dann habe ich meine Büro-Mitarbeitenden Die an der Rezeption das auch noch kennen.

00:22:50: dann hab' ich aber Buchhaltung Ich hab Veranstaltungsmanagement, Kulturmanagement und dann habe ich noch Sozialarbeiter Und all diese Vielfalt Das ist eigentlich so für mich glaube ich im großen Waldstelle oder auch darüber hinaus kaum gibt.

00:23:07: Findet ihr eine gemeinsame Sprache mit all diesen doch sehr unterschiedlichen Hintergrund?

00:23:12: Mittlerweile?

00:23:13: ja, es war nicht einfach.

00:23:15: also mittlerweile ja ich bin jetzt seit sechs Jahren hier Und es war anfangs nicht einfach, auch für mich nicht.

00:23:21: Auch ich musste diese Sprache lernen.

00:23:23: Denn wie gesagt, ich bin touristisch und habe eine andere Sprache gesprochen.

00:23:28: Ich musste das lernen, dass manche Dinge etwas länger brauchen.

00:23:32: Manche Dinge hier noch einmal überdacht werden.

00:23:35: Dass man ein bisschen mehr zurücknimmt.

00:23:37: Dass es vielleicht ein bisschen achtsamer angeht... Aber ich muss sagen, das hat mir sehr gut getan.

00:23:42: Es ist einfach eine Entwicklung der Persönlichkeit die da auch entsteht.

00:23:46: man lernt sehr vieles dazu auch mit dieser Art eben Dinge wie die Mönche sie mitbringen ein bisschen auf ihre Art und Weise anzugehen aber trotzdem dabei betriebswirtschaftlich natürlich zu handeln.

00:24:00: und mittlerweile haben wir es wirklich geschafft dass ein tolles Team haben, die Sozialarbeit auch bei uns im Großraumbüro stattfindet.

00:24:08: Also dort einen Platz gefunden hat was anfangs nicht möglich war.

00:24:13: aber das haben wir jetzt alles in eine schöne Synergie bekommen und auch die Mitarbeitenden einfach auch versucht zu priefen schaut ihr müsst einfach aufpassen da gibt es halt diese Bedürfnisse und jene Bedürfenisse und das ist schon eine Challenge hin und wieder!

00:24:25: Aber es klappt zurzeit.

00:24:27: hoffentlich bleibt so.

00:24:29: Ich habe zwei Assoziationen dazu.

00:24:30: Die eine ist, dass die Tourismusforschung sagt das der spirituelle Tourismus also den offenen Spiritualität und Tourismus, das es ein stark wachsendes Segment ist.

00:24:41: Also da seid ihr sozusagen avant-garde und die andere Inspiration hab ich vergessen.

00:24:47: Ja du kannst gerne noch mal was sagen so wie du jetzt nach ich weiß nicht fast fünfzehn Jahren der Arbeit in dem Verbund Meisler Bodensee draufblickst, was vielleicht die wichtigsten Synergien sind.

00:25:03: Aber du bist auch herzlich eingeladen, vielleicht neue Partnerschaften mal zu erwähnen, die ihr im Festspielhaus Pregens in die Regierung knüpft?

00:25:11: Ja bei uns ist eine Sonder-Situation ja im Haus dass wir zwei Unternehmen in einem Veranstaltungszentrum sind und die Synerginen untereinander also mit dem Regentzer Festspielen und dem Festspielehaus per se immer gesucht werden und bestmöglich dann eben auch eingesetzt werden, oder die Professionästinnen, die bei uns arbeiten in allen Abteilungen.

00:25:33: Die stehen nicht durch den prägen Zerfischspiel zur Verfügung während des Open-Festivals sondern die betreuen dann auch die Jubiläumsveranstaltungen, die Konzerte, die Kongresse, die Tagungen... ...die Firmenveranstaltung.

00:25:47: Also das einmal für unsere immens wichtige und gute Partnerschaft ist so meines Wissens nach Kaum.

00:25:55: irgendwo gibt diese Möglichkeit.

00:25:57: Und dann haben wir ganz intensive Partnerschaften gesucht, also in die Stadt hinein innerhalb der Restination aber auch an Bodensee, die von dir genannte Thematik mit dem Maislab-Bodensee aus dieser Vereinigung Bodenseemitting heraus entstanden ist.

00:26:13: Wir haben dort immer so übergeordnete Themen erarbeitet, die Erkenntnisse daraus gezogen und eines der ersten oder das Wahl gehabt.

00:26:21: als erste war Angst und Vertrauen.

00:26:24: Also so ein übergeordnetes Paar, das sich vielleicht zu Beginn nicht sehr ähnelt aber schlussendlich wenn man das drei Tage sozusagen bearbeitet schon quasi zueinander findet wie ein Geschwisterpaar weil oftmals eben aus Angst oder Furcht dann vertrauen werden kann.

00:26:43: und es ist in jeder Beziehung egal ob im privaten Bereich oder im unternehmerischen Bereich oder eben auch in der Kundenbeziehung oftmals so, dass zuerst ein bestimmtes Hemmnis hier ist.

00:26:55: Ich kann mir das Festspielhaus eh gar nicht leisten oder die verstehen mich nicht weil sie haben viel mehr mit Opa zu tun also dass so Annahmen diese gewisse Ängste mit sich bringen in Vertrauen umwandeln kann.

00:27:09: Also das ist auch etwas was wir gelernt haben.

00:27:12: und daraus entsteht dann eben erst der Partnerschaft wenn eine Vertrauensbasis gegeben ist.

00:27:18: und deshalb um noch konkretes Beispiel zu nennen Ust Reuth hat der Wurde schon genannt und ich wurde von der Gemeinde Lech gebeten, mit ihnen Gespräche zu führen auf partnerschaftlicher Ebene wo es darum ging die Lechwelten entstehen zu lassen.

00:27:34: Und durch unser offenes Denken das wir eben gelernt haben im Maislab haben wir gesagt ja sicher komm wir setzen uns zusammen.

00:27:42: Es waren denn schlussendlich mehrere Tage Die wir aus unserer Partnerschaft heraus, die wir im Convention Partner Vorarlberg Bereich haben und hatten quasi kostenfreie Beraten haben.

00:27:54: Also Sparrenpartner, die die Gemeinde beraten haben um zu sehen was man im Vorfeld organisatorisch aber auch infrastruktuell beachten muss wenn man die Lechwelt nicht wickelt.

00:28:07: Und so gibt es dieses partnerschaftliche Pin-Punk spielen nach wie vor und nicht nur in eine Destination hinein sondern in mehrere Destinationen.

00:28:17: Ja super Mir fällt gerade ein, weil ich gerade sehr viel über das Thema Traumaforsche.

00:28:22: Also Angst ist auf jeden Fall eine der heftigsten Innovationshemmnisse.

00:28:27: Das Wort Angst kommt aus dem Urdeutschen von Engel und für die Innovation braucht man wirklich einen weiten Kopf und einen offenen Kopf.

00:28:44: Und wenn wir jetzt bei Innovationen, bei Impulsen und bei Inspiration sind dann – und das ist bei euch allen drei schon angeklungen hängt es ja mit den Menschen zusammen, die ich gucke jetzt mal nach innen.

00:28:59: Die in eurer Organisation sind.

00:29:01: und Ich würde gerne euch noch fragen so In der letzten Phase unseres Gesprächs Mit welchen Formaten Stimmt ihr?

00:29:11: Die Mitarbeitenden oder euch gemeinsam eigentlich ein auf das was dann eben auch nach außen geht die Kommunikation die nach Außen geht Wissend dass Die Frage, ob sich Menschen an einem Ort in einer Location wohlfühlen, ganz viel mit einer guten Gastgeberschaft zu tun hat.

00:29:32: Mit dem Spirit den diejenigen ausstrahlen, eben strahlen sie Angst aus, straheln sie Stress aus, stahlen sie ein großes Herz willkommen aus.

00:29:43: Habt ihr da für euch konkrete Formate gefunden?

00:29:47: Wie ihr mit den Mitarbeitenden auch immer wieder eine Kommunikation und Haltung ... arbeitet.

00:29:54: Vielleicht Stefan zuerst?

00:29:56: Ich finde diese Basis so wichtig für die Innovation, egal in welche Richtung eine Basis zu finden mit den Mitarbeitern für ein Haus, für das was wir machen wollen, egal wo um diese Innovation eben erst mal stattfinden zu lassen und ich glaube diese hört sich jetzt auch nach einem Widerspruch an also diese gewissen Regeln oder Bereiche, die auch ein Ende haben.

00:30:19: Also diese Fläche, die bewirtschaftet wird irgendwo, die aber dann doch an Feld ist und nicht die grüne weite Wiese, die nirgendwo mehr einen Zaun hat.

00:30:27: Das gibt ja auch eine Sicherheit.

00:30:28: Und das merke ich jetzt in meiner Arbeit ganz wichtig, dass sie sich da auch an etwas halten können.

00:30:34: Dass es zwar also gerade, dass es eben diesen Bereich gibt den wir miteinander, in welcher Richtung auch immer für welche Veranstaltung auch immer – das ist ganz wichtig damit das entstehen kann zusammen mit dem Kunden, aber auch im Team!

00:30:47: Im Team ist es, finde ich, dasselbe.

00:30:49: Das heißt wenn wir es schaffen eine gute Basis ein gutes ja auch das Kind zu hart regeln wird zu schaffen mit miteinander damit wir wissen okay das meine Zuständigkeit und da muss sich nicht sieben Leute fragen sondern das ist was ich auch darf dann haben dann ist auch die Angst die Ringe vielleicht etwas Falsches zu beraten oder überhaupt den Kunden gegenüber oder auch dem Kollegen gegen wozu sein du?

00:31:14: nette Idee, aber das kannst du schon so machen.

00:31:18: Also irgendwas zu dürfen und dieses zu dürfen merke ich funktioniert viel besser wenn auch klar ist wo sind die Eckpfeiler?

00:31:27: Wo ist der Bereich wo ich das auch darf ohne dass sich jetzt dem auf den Schlips dreht und so hätte ich nicht doch noch eine zweite Meinung einholen sollen.

00:31:37: Ich finde das ist ganz extrem wichtig und es sowohl nach innen als auch natürlich gegenüber unseren Partnern und Kunden, denen wir sagen wollen ja da gibt es ganz tolle Formate die würden für euch ganz super funktionieren.

00:31:49: Wir begleiten euch, wir helfen euch, ich sage das jetzt auch im Umweltbereich, wenn es ist um eine Zertifizierung Green Meeting geht was auch so ein Angstgegner bei ganz vielen Veranstaltungen veranstaltern ist.

00:32:01: Da bin ich froh dass wir da gute Menschen im Team haben, gute Leute die da noch nicht zurück Schrecken vor zu sagen, komm, schauen wir uns mal an.

00:32:09: Wie wild ist es denn wirklich?

00:32:10: Und auch wieder können Menschenpartner erwähnt, die da ein ganz, ganz toller Sparring-Partner sind.

00:32:16: Auch erst einmal für umsonst oder wenn man dann sagt, man holt sich diese Leistung kann man sich auf diese Leistungen bei den Konvention Partnern holen ohne dass man das jetzt selber vielleicht in einem kleinen Team wie jetzt im Lächeln und den Lechwelten schon aufgebaut hat.

00:32:30: Sondern man da noch wachsen kann, so wie der Gerhard vorhin gesagt hat.

00:32:34: Das Wachsen ist natürlich genau ein extrem wichtiger Faktor wenn es um Innovationsmöglichkeiten gibt das wir nicht schon ein gewisses Level erreichen müssen und überhaupt starten zu können.

00:32:44: Transparenz-Hinweis dieser Podcast wird herausgegeben von Convention Partner Vorherberg und wir haben das nicht abgesprochen dass Stefan Solobund über die Organisation spricht.

00:32:55: Natalie bei dir klang er sehr stark an unterschiedliche Bereiche mit unterschiedlichen Sprachen zusammenkommen.

00:33:03: Die Sprache der Sozialarbeit, die Sprache des Tourismus, die sprache im Eventbereich und die Sprach der Spiritualität.

00:33:12: habt ihr in diesem Prozess des Zusammenwachsens den du so angedeutet hast.

00:33:17: Habt ihr da für die Mitarbeitenden ein Format gefunden?

00:33:22: Eine Form des Austausches, der Weiterbildung wie er euch da so langsam angenähert

00:33:28: hat?

00:33:28: Wir haben natürlich unsere, was es früher nicht gab, was wahrscheinlich in anderen Organisationen oder größeren Organisationen normal ist.

00:33:36: Oder hatten wir wirklich unseren wöchentlichen Meetings dann eingeführt mit den Abteilungen damit da einmal einfach klar wurde wer jetzt für etwas zuständig ist?

00:33:47: Man muss sich einfach vorstellen das waren auch Menschen hier die eben touristisch nicht so viel Ahnung hatten und dann ist der Vieles ein bisschen zu Also nicht gerade gelaufen, sondern eher ein bisschen über viele Ecken.

00:33:57: Man hat also mal die Schnittstellen geklärt, anfangs dann Verantwortliche eingesetzt und darüber hinaus mache ich es so dass ich wirklich jeden zweiten Monat mit jedem Mitarbeiter persönlich spreche.

00:34:09: Das ist mir einfach ganz wichtig das suche ich dieses Gespräch ganz persönlich und da merke ich, da kommt wahnsinnig viel Vertrauen rüber dann auch und vor allem auch sehr viel Wertschätzung.

00:34:19: Und da kann ich ja auch für mich ausloten.

00:34:23: Zumindest habe ich das Gefühl, dass es funktioniert.

00:34:28: Gibt es noch Potenzial, möchte der sich vielleicht noch ein bisschen entwickeln?

00:34:31: Kann ich dem vielleicht auch noch etwas anderes mitgeben was ihn freuen würde.

00:34:36: Also das ist für mich so die Seite des Wissensmanagement dieses wissensorientierten Arbeiten, dass ich auch sehr gerne mache und ich einfach sage man darf die Infos nicht immer nur auf einen Kopf lassen sondern ein bisschen verteilen denn es ist ganz wichtig, dass der Betrieb weiter rollt, dass mehrere Köpfe Bescheid wissen und das pflegen wir.

00:34:57: Software eingeführt, wo wir mittels einfachen Quiz die geben wir dort ein und ist ganz lustig.

00:35:03: das sind dann so kleine Filmchen oder Ablaufen oder kleine Wildchen.

00:35:07: Und da werden die Mitarbeitenden auch dahingehend trainiert, einfach über diese Software und die füllen das dann aus.

00:35:13: Also ihr könnt es erst lernen – da gibt's ja ganz vielen Sprachen, das ist das Gute daran!

00:35:17: Und wenn sie das dann gelernt haben können Sie diesen Test machen und dann gibts viel Konfetti und dann wird das auch abgelegt und da merke ich einfach, dass kommt an... und so kriegen wir doch dieses sehr vielfältige Wissen und auch den Umgang, den wir gerne miteinander hätten, ineinander hinein und unser Probst ist wirklich sehr aktiv, indem man auch immer wieder die Leute sei es jetzt per WhatsApp oder per E-Mail mit einem kleinen Impuls auf etwas hinweist.

00:35:45: Und wir uns auch ganz stark bedanken wenn etwas gut gegangen ist.

00:35:50: und so merkt man einfach – die haben jetzt Bock!

00:35:53: Die wollen jetzt und so ist das auch schon passiert dass eine Mitarbeiterin zu mir gekommen ist und dann hat sie gesagt ich hätte richtig Bock das zu machen.

00:36:00: Darf ich das mal ausprobieren?

00:36:02: Und ich glaube, dass hat ja auch der Stefan gesagt.

00:36:03: Man muss einfach, dass auch den Leuten einmal zugestehen, dass sie sich mal ausprobieren und einfach mal was machen und dann auch akzeptieren, dass andere Wege ans Ziel führen – nicht immer nur die, die man selber kennt!

00:36:15: Dann haben die wirklich Freude dran und das strahlt drüber hinaus und dann gehen die auch so wie es auch der Stephan gesagt hat mit den Kunden und den Gästen so um.

00:36:24: Das kann nur win-win sein

00:36:26: oder?!

00:36:27: Stefan hat sehr starken Wert gelegt auf Klarheit, dass jeder weiß was er zu tun hat.

00:36:33: Weil die ist es sehr stark Wissensmanagement, was die Kompetenz in der Mitarbeiterschaft stärkt.

00:36:39: Wie ist das bei euch im Festspielhaus gehört?

00:36:41: Habt ihr Formate gefunden wie sich diese Haltung immer wieder erneuert und weiterentwickelt und dann auch auf die Straße kommt?

00:36:49: Wir haben vor einigen Jahren festgestellt, dass wir im Onboarding noch nicht Weltmeister sind oder waren.

00:36:56: Und für mich beginnt Onboarding auch schon bei der Auswahl, den potenziellen Mitarbeitenden.

00:37:03: Da haben wir unsere Grundwerte verändert da zumal.

00:37:10: Wir haben definiert auf was wir Wert legen und welche Fähigkeiten und Skills.

00:37:15: Das hat sich schon etwas gewandelt dort.

00:37:17: also wir freuen uns riesig wenn jemand Begeisterung zeigt schon für die Art des Jobs und bestimmte Sozialkompetenzen mitbringt.

00:37:27: Und es sind Überzeugungen, dass bei uns – wir sind ein intensiver Ausbildungsbetrieb auch – wir bilden in unterschiedlichsten Bereichen aus.

00:37:37: Deshalb sind wir auch der Überzeugung, dass man bei uns auch etwas lernen kann wenn man möchte.

00:37:42: Das wird dann auch begleitet und Dampfungszeichen von Personalführungsthemen also jährliche Mitarbeitergespräch, ich mache wöchentliche Update-Gespräche mit meinen direkten Abteilungsleitern.

00:37:56: Das führt über Weiterbildungsmöglichkeiten wie MySlap Experts zum Beispiel.

00:38:02: einmal im Jahr können alle die möchten im Unternehmen oder daran teilnehmen eineinhalb Tage.

00:38:09: und was ich jetzt in meinem direkten Bereich eingeführt habe das ist so ein Mischung zwischen dem was Natalie und Stefan auch gesagt haben.

00:38:18: Also wir haben so ein sehr transparentes Konzept, oder das Konzept ist falsch System.

00:38:25: Das nennt sich Objective Key Results also wo wir in den unterschiedlichen Abteilungen festlegen was sind denn die Ziele und die Aufgaben der nächsten drei Monate?

00:38:37: Und da tragen wir einen in eine ganz normale Excel-Datei aber die machen wir transparent über Teams.

00:38:44: Wir arbeiten fast ausschließlich noch mit Teams also mit Microsoft Rhein-Pfenn-Sechzig und innerhalb dessen, mit Teams.

00:38:51: Weil wir die Überzeugung sind, je transparenter die Arbeit der anderen ist umso mehr Vertrauen bringt das auch für das eigene Tun mit sich.

00:39:00: Und?

00:39:01: Wir haben dann auch unternehmensweit Formate.

00:39:04: Jetzt haben wir gerade wieder Besprechungen gehabt.

00:39:06: Unter uns nennen wir das Das ist einmal in Quartal Wo die gesamte Belegschaft mit Geschäftsleitung zusammenkommt und über gewisse Themen, die gerade unter den Nägeln brennen oder Zahlen veröffentlich werden bevor sie dann den Medien präsentiert werden quasi intern veröffentlicht werden.

00:39:25: Und da führen wir jetzt gerade ein interessantes Format auch gelernt übers Maislab nämlich den Tetralog weil bei uns so viele unterschiedliche immer wieder neue Menschen in unterschiedlichen Professionen arbeiten neue Lehrlinge dazukommen und das werden wir jetzt einführen.

00:39:44: Wer den Tetralod noch nicht kennt, der www.myslap-bodenseepunkt.com kann man das nachlesen und was es da geht.

00:39:53: Also das sind vierer Gespräche wo es um das aktive Zuhören geht und wo jemand dann eine gewisse Zeit hat wirklich ununterbrochen von den anderen über eine einfache Frage wer bin ich?

00:40:06: Und warum bin ich hier zu sprechen?

00:40:08: Und dann bekommt er von jedem der drei Zuhörenden ein und das ist wichtig, ein positives Feedback.

00:40:15: Damit hat man zwei Grundbedürfnisse des Menschen schon mal erfüllt nämlich gehört zu werden gesehen zu werden und wohlwollend aufgenommen zu werden.

00:40:24: Deswegen ist es eines meiner Lieblingsformate.

00:40:26: deswegen musste ich das gerade noch reinbringen.

00:40:29: wer hat Ich habe das in so vielen Ländern angeleitet?

00:40:32: Es hat noch nie nicht funktioniert.

00:40:34: Kleine Schlussrunde ihr lieben.

00:40:36: Es ist gerade nochmal der Begriff der Begeisterung gefallen, dass die Begeistierung der Mitarbeitenden dann eben auf die Menschen ja abfärbt, abstrahlt, abwärmt sozusagen.

00:40:49: Die kommen, die zu euch kommen.

00:40:52: Was tut ihr in euren Betrieben um Begeesterung zu fördern?

00:40:57: Zu ermöglichen also jenseits von Regelwerken, jenseit von dem was man im Management normalerweise tun muss Fällt euch dazu was ein?

00:41:07: Also ich habe das ja vorher kurz einmal erwähnt, diese Achtsamkeit und ich hab mich auch ein bisschen weiter gebildet in dieser achtsamen Kommunikation.

00:41:16: Und finde es ganz spannend die Feedbacks, die die Mitarbeitenden bekommen, auch die wirklich persönlich ihnen zu geben hinzustehen, in die Augen zu schauen... also mir war immer ganz wichtig, jetzt habe ich auch mal gelernt, lernen dürfen dass man von jedem Mitarbeitende die Augenfarbe wissen sollte!

00:41:32: Das bedeutet dann auch wirklich auf Augenhöhe spricht mit ihm und auch das wirklich ehrlich abgibt.

00:41:38: Oftmals gehe ich auch wirklich hin, wenn es ein Problem gibt und nehme ihn dann raus und sag lasst uns kurz darüber sprechen.

00:41:44: Machen wir das bitte so oder so?

00:41:45: Das braucht ganz schnelle Lösung.

00:41:47: wie können wir jetzt das Zusammengeschwind lösen und das merke ich dann einfach dass dann aber auch wirklich achtsam rüberzubringen ohne irgendwie unter Druck zu setzen ohne irgendwie nicht so schönen Wartern oder ja so scharfen wird, dann zu kommen den Ton niederzuhalten und wirklich auch zuzuhören was der andere zu sagen hat.

00:42:07: Und da merke ich einfach... Da merke Ich wirklich und das wird auch rückgemeldet.

00:42:12: hier haben wir Respekt von der Führung und das macht uns glücklich!

00:42:18: Und ich meine es gibt Schöneres.

00:42:19: und wenn die Lachen unter den Freuden haben, dann sollen die mal lachen um eine Freude haben Dann soll auch der Gast das mal hören dass da gelacht wird.

00:42:25: im Büro

00:42:26: Wissenschaftlich nennt man das soziale Ansteckung und man kann entweder mit Miese, Petrigkeit anstecken oder mit einem lachen.

00:42:35: Der Stefan nickt wie ist es bei euch?

00:42:37: Mit der Geisterung.

00:42:39: Ja ich finde wir sind eine tolle Branche.

00:42:41: also wir schaffen's mit unseren Kunden die uns auch macht dafür bezahlen.

00:42:46: Da schaffen wir es Veranstaltungen umzusetzen dann glückliche Menschen aus dem Haus, aus der Region, aus dem Tal hervorbringen.

00:42:57: Und im besten Fall schaffen wir es wirklich danach dieses Miteinander eine Feedback-Runde auch wenn das intern ist und gar nicht mit den Kunden dann uns hinzusetzen die zwanzig Minuten halbe Stunde zu nehmen zu sagen was lief gut?

00:43:13: Was lief schlecht aber auch wirklich diese Punkte was lieft gut zu feiern und zu sagen das Wahnsinn!

00:43:21: Und es waren vielleicht anstrengender Kunde und wir haben das trotzdem geschafft, dass da ein ganz glittlicher Kunde aber vor allen Dingen viele glittliche Gäste oder auch wenige dann aus dieser Nummer rausgehen.

00:43:35: Das andere was für mich immer wichtig ist, dass über den Tellerrandscham diese Betriebsblindheit in diesem Bereich sich vielleicht über manche Dinge nicht mehr freuen zu können Schulter klopfen zu können oder zu wollen, weil es hier nur mein Job und das ist ja was ich mache.

00:43:54: Und das ist oft sehr heilsam wenn man mal eine kleine Runde macht und sowohl positiv ist aber dann vielleicht auch Dinge wieder mit nach Hause zu nehmen wo man sagt ah das machen wir aber besser oder da haben wir eine gute Gesprächskultur dazu entwickelt.

00:44:09: deswegen dass für mich ganz wichtig dieses rausgehen andere Häuser andere Institutionen andere Menschen erkennen zu lernen und mit denen dann in den Dialog zu treten.

00:44:20: Und da nimmt man immer was mit, also es kann gar nicht sein dass da nichts dabei rauskommt.

00:44:25: Ja ich freue mich gerade das ihr dann auch feiert wenn es gut gelaufen ist.

00:44:28: Ich glaube in der deutschen Kultur wird es oft übersprungen so the moment of glory wie die Amerikaner sagen.

00:44:34: alle wirklich dazu sagen wir haben jetzt gefeitet yes!

00:44:38: Das war toll und Freude ist.

00:44:40: ja eine erneuerbare Energie Sollte man wirklich fördern.

00:44:45: Ja, letzter Statement hast du gehärt in dieser Runde?

00:44:49: was macht ihr als Begeisterungsförderung?

00:44:52: Also da ist jetzt eh schon sehr viel gesagt worden kann ich allem beipflichten.

00:44:57: eins ist vielleicht noch aus meiner Perspektive wenn du in einer Führungsrolle bist musst auch wissen was das bedeutet.

00:45:03: also Ich durfte jetzt in Afrika mit einem Schulleiter kurz sprechen der auch gesagt hat Liedership ist nicht Position, sondern das ist Service.

00:45:15: Das hat mir so gut gefallen oder?

00:45:16: Also wenn ich in meinem Elfenturm sitzen bleibe und warte bis die Zahlen reinkommen, ist es das eine.

00:45:23: Dafür stehe ich aber nicht und ich glaube kann ich für uns alle drei sprechen.

00:45:28: Für das stehen wir nicht.

00:45:29: Wir stehen für wirklich guten Service Nicht nur den Kunden gegenüber sondern auch dem Mitarbeitenden.

00:45:34: Und das heißt auch offen sein die Mitarbeitenden servisieren, ab und dann mal ein Frühstück mitbringen.

00:45:43: Und auch für mich eines der wichtigen Sachen Erfolge feiern und Misserfolge auf Augenhöhe besprechen.

00:45:51: Und schauen wir uns das nächste Mal besser macht!

00:45:53: Ihr Leben bei allen Unterschieden zwischen euren drei Häusern sehe ich wunderbare Gemeinsamkeiten hat mir große Freude gemacht mit euch zu sprechen.

00:46:03: damit Orte wie eure inspirativ wirken können, braucht es eben.

00:46:07: Inspirierte und engagierte Menschen so wie euch sowie eure Mitarbeitenden das die an einem Strang ziehen.

00:46:14: ganz herzlichen Dank dass ihr auf eurer Weise Begegnungen lebendig macht Und ganz herzlich ein dank für eure zeit heute in diesem podcast.

00:46:23: vielen dank ebenfalls

00:46:24: danke mich.

00:46:25: Danke schön was sehr spannend.

00:46:33: dies war eine podcast folge aus der reihe grenzenloses event design Gespräche über gute Veranstaltungskultur.

00:46:43: Eine Produktion von Convention Partner Vorarlberg, inspiriert von Maislap

00:46:48: Bodensee.

Über diesen Podcast

Wie gelingen lebendige Veranstaltungen? Wie können sich Menschen dabei auf gute Weise begegnen, vernetzen und weiterbilden? Spannende Fragen, über die wir gemeinsam mit Expertinnen und Experten laut nachdenken. Meist blicken wir von außen auf die Branche, dabei entstehen überraschende Einsichten und Vorschlägen.

von und mit Ein Podcast von Convention Partner Vorarlberg - inspired by micelab:bodensee.

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